Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Herbarium


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Das Herbarium wurde durch den Ankauf der Sammlung des bekannten Botanikers C. Schkuhr im Jahre 1812 begründet. D.F.L. von Schlechtendal war von 1833 bis 1866 Professor für Botanik und Direktor des Botanischen Gartens in Halle. Sein Wirken war für das Hallesche Herbarium von ausschlaggebender Bedeutung. Als er 1866 starb, enthielt der geordnete Teil seiner Sammlung 70.000 Arten, dazu kamen große Mengen ungeordneter Pflanzen. Ein Jahr später kaufte die Universität Schlechtendals Herbarium, das noch heute den Grundstock der Halleschen Sammlung darstellt. Es existieren ca. 500.000 Belege höherer und niederer Pflanzen sowie Pilze aus aller Welt, mit Schwerpunkt auf Europa, Australien und Mittel- bis Südamerika. Das Hallesche Herbarium besteht aus einer weltweiten Hauptsammlung höherer Pflanzen, einer Heimatsammlung (Herzynisches Gebiet), einigen Spezialsammlungen (z.B. Mongolei-Herbarium) und verschiedenen Kryptogamensammlungen (Algen, Moose, Flechten, Pilze).
Anfragen zur Ausleihe von Material sind an den Kustos des Herbariums zu richten. Sie erfolgen nur an Institutionen (Herbarien, Institute, Museen). Scans von Typen können auf Anfrage angefertigt und geliefert werden.

Einzellisten der Typen nach taxonomischen Gruppen

Kryptogamenpflanzen und Pilze:

Bryophyta Fungi Lichenes Pteridophyta Gymnospermae

Spermatophyta:

Annonaceae Apiaceae Apocynaceae Asclepiadaceae Brassicaceae Gentianaceae Loganiaceae Menyanthaceae Myrtaceae Ranunculaceae

Literatur

BRAUN, U. (1994): Das Herbarium. S. 295-302. In R.-T. SPELER (Hrsg.): 300 Jahre Universität Halle-Wittenberg, 1894-1994, Schätze aus den Sammlungen und Kabinetten. Stadt Karlsruhe, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. WERNER, K. (1988): Zur Geschichte des Herbariums der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg nebst Anmerkungen zu einigen Sammlungen. Hercynia N.F. 25(1): 11-26.

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